Wissen schaffen

Erfolgreiche Umsetzung von Innovationen in die Praxis für zukunftssichere Lösungen durch vernetztes Arbeiten

Unsere aktive Beteiligung an praxisorientierter Forschung und Entwicklung gemeinsam mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und unseren Kunden versetzt uns in die Lage, kreative Lösungen zu entwickeln, die auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden.

Wir sehen uns verpflichtet, unseren Beitrag neben der Forschung auch in der Lehre an Hochschulen und bei der Regelwerkserstellung von Fachverbänden wie der DWA und dem DVGW zu leisten.

Unser Beitrag zur Weiterentwicklung der Wissenschaft ist auch ein wichtiger Baustein zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf höchstem Niveau.

Wissen und Verstehen

 
 

BMBF Fördermaßnahme "Regionales Phosphor Recycling" 
BMBF Fördermaßnahme "Regionales Phosphor Recycling"

RePhoR Transfervorhaben

Phosphor ist einer unserer limitierten, aber für die Menschheit überlebenswichtigen Rohstoffe. Die Bundesregierung hat deshalb mit der im Oktober 2017 in Kraft getretenen Novellierung der Klärschlammverordnung die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Rückgewinnung von Phosphor aus Kläranlagen geschaffen.

Da hinsichtlich der technischen Umsetzung der Phosphorrückgewinnung noch erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht, hat das BMBF die Fördermaßnahme RePhoR gestartet. Unser Haus arbeitet mit im TransPhoR -Transfervorhaben dieser Fördermaßnahme.

Weitere Information zum Thema (BMBF RePhoR)

 

Retentionsbodenfilter sind stabile Systeme, wenn der Betrieb stimmt. 
Retentionsbodenfilter sind stabile Systeme, wenn der Betrieb stimmt.

Optimierung von Retentionsbodenfiltern

Das ISA (Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen), der Erftverband und TUTTAHS & MEYER haben gemeinsam ein Forschungsvorhaben rund um den Sachverhalt der Betriebsoptimierung von Retentionsbodenfiltern durchgeführt. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW förderte dieses Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

In der ersten Projektphase wurden durch Intensivbeprobungen mehrerer Anlagen untersucht, ob Retentionsbodenfilter in verschiedenen Betriebszuständen, zum Beispiel nach langen Trockenphasen, eine stabile Reinigungsleistung aufweisen. Festgestellt wurde, dass bei vielen Anlagen die Messdatenerfassung und Betriebsdokumentationen deutliche Schwachstellen aufweisen und der Anlagenbetrieb kaum beurteilt werden konnte. Daraus wurden in Phase II des Vorhabens Standards zur Messdatenerfassung und -prüfung sowie zur Betriebsdokumentation entwickelt.

Die in Phase II weitergeführte Intensivbeprobung des RBF Kenten hat gezeigt, dass Retentionsbodenfilter durchaus resiliente Systeme sind und auch bei Mikroschadstoffen und Hygieneparametern positive Wirkungen zeigen.

Abschlussbericht RBF Forschungsvorhaben (Projektphase I)


 

Energie in Abwasseranlagen

Das Energiehandbuch NRW ist die zentrale Referenz für die Planung und den Betrieb von wasserwirtschaftlichen Anlagen in NRW.

Kläranlagen sind vielfach die größten öffentlichen Energieverbraucher in den Kommunen. Die Abwasserwirtschaft benötigt in Deutschland auf Kläranlagen etwa 4 TWh/Jahr elektrische Energie. Deshalb werden seit 25 Jahren Aktivitäten zur Optimierung von Energieverbrauch und -bereitstellung gefördert und Maßnahmen umgesetzt. Das Land NRW veröffentlichte deshalb im Jahr 1999 ein erstes „Energiehandbuch“, das lange als Standardwerk in der deutschen Abwasserwirtschaft galt. Wasser- und Energiewirtschaft entwickelten sich seitdem erheblich: Veränderungen im Energiemarkt, vielfache Aktualisierungen im Energie- und Abgabenrecht, Beiträge der Energiewende und wesentliche Technologieentwicklungen veränderten die Rahmenbedingungen nennenswert.

Durch das Landesamt für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz NRW wurde die Überarbeitung des gesamten Werkes gefördert. Das Projektteam bestand aus

  • TUTTAHS & MEYER Ingenieurgesellschaft mbH
  • Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e.V.
  • setacon GmbH

Download Energiehandbuch NRW

 

Spurenstoffeliminierung im Abwasser 
Spurenstoffeliminierung im Abwasser

Spurenstoffeliminierung im Abwasser

Hintertüre für Keime und Arzneimittel geschlossen

Aus dem Marienhospital in Gelsenkirchen werden keine Keime und Arzneimittelrückstände („Spurenstoffe“) mehr mit dem Abwasser ausgetragen.

Im Rahmen des internationalen Großforschungsprojektes pills hat TUTTAHS & MEYER im Auftrag der Emschergenossenschaft die Planung und den Bau einschließlich des Probebetriebs einer Abwasserbehandlungsanlage für das Krankenhaus ingenieurmäßig betreut.

In dieser Anlage wird das Krankenhausabwasser mechanisch und biologisch behandelt und nach einer Membranfiltration einer weitergehenden Behandlung mittels Oxidation und Adsorption zur Spurenstoffbeseitigung unterzogen.

 

Wasserstoff-Strategien für Kläranlagen - H2 EUWaK-Aufbereitungsanlage 
Wasserstoff-Strategien für Kläranlagen - H2 EUWaK-Aufbereitungsanlage

Wasserstoff-Strategien für Kläranlagen

EuWaK I/II – (Erdgas)Biomethan und Wasserstoff aus Kläranlagen und WaStraK – Wasserstoff-Strategien für Kläranlagen

Seit über 20 Jahren forscht unser Haus gemeinsam mit unseren Partnern des Beratungsteams Energie und Verfahrenstechnik (bte) zum Thema wasserstoffbasierte Energiekonzepte. Von 1997 bis 2005 wurden diverse F&E-Vorhaben durchgeführt, 2005 bis 2018 folgte die Umsetzung im halbtechnischen und großtechnischen Maßstab zum Beispiel auf den Klärwerken Bottrop und Emschermündung der Emschergenossenschaft.

Mehr Information zum Thema EuWaK I (Energieagentur NRW)

 

Energieeffiziente und Ressourcenschonende Wasserwirtschaft (ERWAS) 
Energieeffiziente und Ressourcenschonende Wasserwirtschaft (ERWAS)

ERWAS Transfervorhaben

Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine Energie effiziente und Ressourcen schonende Wasserwirtschaft

Im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahmen ERWAS erarbeiteten 12 Verbundvorhaben mit rund 80 Partnern aus Wissenschaft und Praxis neue Konzepte des Zusammenwirkens zwischen der Trinkwasser-, Abwasser- und Energiewirtschaft.

Die Nutzung des Lastmanagementpotenzials und der Energiespeichermöglichkeiten der Wasserwirtschaft für zukünftige Energiesysteme war ein inhaltlicher Schwerpunkt. Weiterhin wurden innovative Verfahren der Energieerzeugung und der Energiewandlung auf wasserwirtschaftlichen Anlagen entwickelt, so zum Beispiel die optimierte Stromerzeugung in mikrobiellen Brennstoffzellen oder die Umwandlung in Methanol. Neue Wege zur verbesserten Erschließung der im Klärschlamm gebundenen Energiepotenziale, bei gleichzeitiger Verwertung der im Abwasser enthaltenen Ressourcen wie Phosphor, standen ebenfalls im Fokus.

TUTTAHS & MEYER bildete gemeinsam mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) das Konsortium zur Durchführung des Vernetzungs- und Transfervorhabens dieser BMBF-Fördermaßnahme.

Mehr Information zu ERWAS


 
 
 

 
 

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Gewässer

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